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Tipp: Mobiles Internet: So surfen Sie auch im Ausland günstig

Mobiles-Internet-im-AuslandAm Strand in der Sonne sitzen und dabei digital in deutschen Zeitungen stöbern: Die neuen Handy-Generationen machen es möglich. Fast jedes Handy verfügt mittlerweile mindestens über einen Browser und einen Email-Client. Smartphones haben sogar spezielle Applikationen, um von praktisch jedem Standort in der Welt Zeitung zu lesen, Videos anzusehen oder sich in virtuellen Stadtplänen über Sehenswürdigkeiten informieren.

In Deutschland sind diese Leistungen häufig mit Flaterate-Tarifen abgedeckt. Iphones, Androids und Co sind permanent online, empfangen Emails und aktualisieren ihre Software. Fällig wird am Ende des Monats nur ein Pauschalbetrag. Im Ausland sieht das anders aus. Hier greift ein besonderer Dienst: Das sogenannte Roaming. Dabei verbindet sich das Handy oder der Surfstick vor Ort mit den Partnernetzen der deutschen Netzbetreiber. Und das kann richtig teuer werden.


Wer sich in der Strandbar den aktuellen Sommerhit aufs Handy lädt, zahlt dafür bei Itunes zwar nur 99 cent. Zusätzlich werden aber 50 Euro oder mehr an Gebühren für das Datenroaming fällig. Wer sich einen Film herunterlädt (2 Gigabyte), erhält eine Rechnung, deren Wert irgendwo zwischen Kleinwagen und Eigenheim angesiedelt sein dürfte. Es gilt also, sich bereits vor dem Auslandsaufenthalt zu informieren. Sonst können

Gebühren im zweistelligen Eurobereich pro Megabyte zur Kostenfalle werden. Bereits das Aufrufen einer Nachrichtenseite veranschlagt schnell mehr als ein Megabyte.

So surfen Sie günstig im Ausland

Will man mit seiner eigenen SIM-Karte im Ausland telefonieren und surfen, sollte man sich über die Hotline seines Anbieters informieren. Viele Anbieter haben besondere Pakete im Angebot. Bei T-Mobile können Sie zum Beispiel wählen zwischen „Smart Traveller“ und dem „Weltweit Tarif“. Unsere Fachleute bei .incotech beraten Sie dazu gerne. Seit dem 1. März müssen die Netzbetreiber außerdem die Option bieten, auf Wunsch des
Kunden die Roaming-Kosten zu begrenzen (auf 50 Euro innerhalb eines Abrechungszeitraums).

Die meisten Netzanbieter verfügen zudem über sogenannte Optionstarife, vergleichbar einer Pre-Paid-Karte. Dabei wird ein gewisses Datenvolumen-Kontingent erworben. Da dieses irgendwann aufgebraucht ist, besteht volle Kostenkontrolle.

Viel günstiger kommen Sie im Ausland aber ins Internet, wenn Sie vor Ort günstige SIM-Karten kaufen. Das sollten Sie im Fachhandel tun, damit man Ihnen vor Ort die notwendigen Handy-Einstellungen erklären kann. Zwar werden speziell Smartphones wie das Iphone häufig mit SIM-Lock verkauft. Doch was viele nicht wissen: Nach zwei Jahren Wartezeit müssen die Netzbetreiber den SIM-Lock aufheben.

Eine weitere Möglichkeit sind WLAN-Hotspots

Zum Beispiel an Bahnhöfen oder in großen Kaufhäusern, sowie freie Netze in Coffee-Shops, Bars und Restaurants. Für Smartphones
sind dafür sogar spezielle Applikationen verfügbar, die diese Netzwerke aufspüren.